Robert Zehentner: Kritik am Wahlrecht

Am 16. Februar 2020 wählen die Salzburger Bäuerinnen und Bauern ihre VertreterInnen. Bei Robert Zehentner, Landesvorsitzender der SPÖ Bäuerinnen und Bauern, regt sich Widerstand gegen das unlogische Wahlrecht.

Auch die Salzburger Nachrichten berichteten bereits darüber: Jungbäuerinnen und Jungbauern, die den Hof noch nicht übernommen haben, dürfen etwa nicht wählen, wenn sie zum Beispiel einem Lehrberuf nachgehen und deshalb nicht bei der Sozialversicherungsanstalt der Bäuerinnen und Bauern gemeldet sind. Dagegen dürfen Kinder von Bäuerinnen und Bauern, die studieren, sehr wohl wählen – weil sie bei den Eltern mitversichert sind.

Das ergibt überhaupt keinen Sinn, meint Robert Zehentner und kritisiert auch die Abwicklung der Wahl. Vermutlich seien unter den mehr als 32.000 wahlberechtigten Bäuerinnen und Bauern, Grund- und ForstbesitzerInnen zahlreiche Personen, die nicht einmal wüssten, dass sie überhaupt wahlberechtigt sind.

Quelle: Hödlmoser, Thomas (2019): Bauernkammer: Streit um das Wahlrecht. In: Salzburger Nachrichten, 24. Juni, 8-9.